Führen in unsicheren Zeiten
Aktuell sind die Führungskräfte vieler Unternehmen mit zahlreichen neuen Herausforderungen konfrontiert, mit denen sie noch keine Erfahrung haben – branchenübergreifend. Entsprechend verunsichert sind sie oft.
Aktuell sind die Führungskräfte vieler Unternehmen mit zahlreichen neuen Herausforderungen konfrontiert, mit denen sie noch keine Erfahrung haben – branchenübergreifend. Entsprechend verunsichert sind sie oft.
Die Statistik Austria hat Daten zu den Verdiensten in 17 Branchen veröffentlicht. Diesen zufolge gehört der Sektor Finanz- und Versicherungsdienstleistungen zu jenen mit der höchsten Bezahlung.
„Wir sitzen alle im selben Boot.“ Dieses Gefühl versuchen Unternehmen oft ihren Mitarbeitern zu vermitteln. Doch diese „Wir-Ideologie“ platzt meist schnell, wenn es im Markt – wie derzeit in vielen Branchen – etwas rauer zugeht und dem Unternehmen beispielsweise die Erträge wegbrechen.
Das vom Fachverband herausgegebene Skriptum ist soeben in der überarbeiteten 2020er-Ausgabe mit rund 1.600 Seiten erschienen.
Daten der Statistik Austria zeigen, wie viele jener Personen, die in der zweiten Märzhälfte arbeitslos wurden, bis Ende Juni wieder in den Job zurückkehren konnten und wie lange der Weg zurück gedauert hat. Zahlen gibt es auch für den Finanz- und Versicherungssektor.
In Zeiten der Corona-Pandemie haben Unternehmen, wenn sie auf Personalsuche waren, stärker auf digitale Möglichkeiten gesetzt. Das Meinungsforschungsinstitut Marketagent hat unter anderem untersucht, welche Vor- und Nachteile Entscheidungsträger sehen und wie Personalsuche künftig ablaufen könnte.
Aktuell kehren viele Kurzarbeiter und Homeworker an ihre Arbeitsplätze im Unternehmen zurück. Das stellt ihre Führungskräfte, so die Managementberaterin Barbara Liebermeister, vor die oft heikle Aufgabe, ihnen mitzuteilen, wie es weitergeht – obwohl sie dies zumindest mittel- und langfristig selbst nicht wissen.
Mit der Lockerung des Shutdowns kehren viele Mitarbeiter, die bisher in Kurzarbeit waren oder im Homeoffice arbeiteten, wieder an ihre „normalen“ Arbeitsstätten zurück – oft mit gemischten Gefühlen. Deshalb brauchen Führungskräfte gerade jetzt feine Antennen für deren Emotionen.
Da durch die Corona-Krise das Angebot an Präsenzveranstaltungen großflächig ausfalle, fordern die Fachverbände der Versicherungsmakler und Finanzdienstleister nun Erleichterungen in drei Punkten.
Wie man die eigene Intuition trainieren kann, was dabei hilft und wo auch Gefahren lauern, zeigt Gastautor Joachim Simon im zweiten Teil seines Beitrags über Entscheidungen in der Krise auf.