Falscher Rat bei L-17-Übungsfahrt: Mitschuld an Unfall?

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Bei einer L-17-Übungsfahrt kollidierte die Tochter der Klägerin frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Der Lenker war nach kurzem Einnicken auf den falschen Fahrbahnstreifen gelangt. Die Klägerin, Beifahrerin ihrer Tochter, hatte empfohlen, selbst auch die Seite zu wechseln.

Vier Kündigungsversuche: Versicherungsvertrag weiter aufrecht?

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Der Neueigentümer eines Unternehmens wollte die darüber bestehende Versicherung kündigen, seine Versuche wurden aber wieder und wieder zurückgewiesen – wegen Formfehlern. Schließlich war die Kündigungsfrist abgelaufen. Der Versicherungsnehmer wandte sich daraufhin an die Schlichtungsstelle der Makler.

OGH: Schwereres Auto – größere Betriebsgefahr?

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Nach dem Unfall behaupteten beide Seiten, der Unfallgegner sei bei Rotlicht über die Kreuzung gefahren. Nachdem dazu keine Feststellungen möglich waren, befasste sich das Höchstgericht mit einer anderen Behauptung der Klägerin: Der „überwiegenden gewöhnlichen Betriebsgefahr“ des schwereren, schnelleren Unfallgegners.

OGH zum Zweck des Überholverbots vor einem Schutzweg

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Ein Pkw-Lenker versuchte einen Sattelschlepper zu überholen. In dem Moment wich der Lkw nach links aus, weil sich ein Fußgänger auf dem Gehsteigrand befand, und kollidierte mit dem Pkw. Weil das alles kurz vor einem Schutzweg passierte, stellte sich die Verschuldensfrage.

OGH zur Anzeigepflicht eines Unfalls für Kasko-Schutz

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Als die Klägerin spät nachts ihren Lebensgefährten von seiner Weihnachtsfeier abholen wollte, kollidierte ihr Pkw mit der Leitschiene. Sie verständigte die Polizei nicht, Alkoholisierung kann auch nicht ausgeschlossen werden. Bekommt sie trotzdem eine Leistung aus der Vollkaskoversicherung?